Kosmologie

17
Dezember
2018

WIE EIN ICH GEBOREN WIRD

Agnes Hidveghy: Ein Kapitel aus dem Buch „Stille Nacht“

WIE EIN ICH GEBOREN WIRD

Meine Erfahrung über die schmerzliche Unvollkommenheit dieser Welt

…und als Folge davon das innere Geschehen: Die Notwendigkeit der Geburt Johannes des Täufers

Das Thema

Johannes der Täufer ist eine starke Figur in der Christlichen Tradition. Er bleibt aber fern von unseren unmittelbaren Erfahrungen, nicht nur als historische Gestalt aber auch als Personifizierung für etwas, was in uns den Weg für die Geburt des Göttlichen vorbereitet. „Was hat er mit mir zu tun?“ Die Frage ist berechtigt.

Obwohl ich persönlich schon seit langen Jahren über seine Rolle als innerer Zeuge gewusst und damit gelebt habe, schwebte er für mein Verständnis für seine Funktion wie in einem luftleeren Raum. Ich konnte ihn nicht mit anderen Begriffen die auf meinem Weg geläufig waren, verbinden. Erst als ich meine starken, schmerzlichen Erinnerungen von Weihnachten aus meiner Kindheit bearbeitet habe, ist mir klar geworden, wo ich ihn in mir einordnen soll. Ich habe ihn in mir verifizieren können, indem ich im reifen Alter die Erinnerungen an den Weihnachten meiner Kindheit beschrieben habe. Die damaligen Zustände sind lebendig geworden und wozu ich damals als kleines Kind keine Begriffe zur Verfügung hatte, formulierten sich im Erkennen des damals erlebten.

In unserer westlichen Kultur haben wir unsere liebe Mühe mit dem, was wir „Ich“ nennen. Es entsteht viel Verwirrung durch die unterschiedlichsten Auffassungen darüber. Die verschiedenen spirituellen und religiösen Strömungen werten es auf oder umgekehrt, werten es ab bis zum Verneinen seiner Existenz. Wir verlieren uns in unfruchtbaren Diskussionen und nehmen nicht wahr, dass wir von unterschiedlichen Dimensionen des Ichs sprechen.

Auf der anderen Seite findet man unter den Christen kaum jemanden, der die individuelle, innere Bedeutung von Johannes des Täufers versteht. Des Zeugen, der „der Grösste ist, der von einer Frau geboren wurde“, aber „der Kleinste im Himmel“ ist. (Matthäus 11, 11)

In der Gestalt von Johannes des Täufers ist unser „kleines Ich“ personifiziert, durch seine Geschichte ist der Weg unseres kleinen Ich beschrieben in seiner entwickelten Funktion, mit seinem Wert und seinen Grenzen. Und was wir Menschen grundsätzlich alle erleben in dem Prozess der Inkarnation, dieses kleine „Ich“ wird sich in uns bilden, damit es zum Wegvorbereiter für das Licht der Welt heranwächst. Der Wurzel dieser Erfahrung ruht in der Idee des Menschen in Ewigkeit, jenseits der Zeit und geschieht deshalb im Prozess der Menschwerdung im ewigen Jetzt.

Hits 145 Author: Agnes Hidveghy Kategorie: Kosmologie

15
Oktober
2001

Neue Erde aus kosmischer Sicht

Planet Erde auf der kosmischen Drehbühne

Neue Erde aus kosmischer Sicht

Das Wassermann Zeitalter

 In Dankbarkeit verbunden mit allen,

die mit ihrem Atem das WERDEN auf dem Planeten ermöglicht haben und mit denen wir heute gleichzeitig

für die Zukunft des Planeten atmen.

Wir sind soweit: In Ländern, die durch die europäische Kultur beeinflusst werden, setzen sich viele Menschen mit sich selbst auseinander, um Muster der Vergangenheit zu erkennen und hindernde Elemente zu verändern. Dazu stehen uns heute die unterschiedlichsten Methoden zur Verfügung. Sich auf so einen Prozess einzulassen, verlangt individuelle Anstrengung, die man nicht nur für sich allein unternimmt: Die Teufelskreise von Projektionen können unterbrochen werden und die Möglichkeit, mit sich und den anderen anders umzugehen, wird zur Realität. Die Kinder werden die neuen Muster schon zu Hause erlernen und, so hoffen wir, das Neue wird sich ausbreiten können und eine Neue Welt erschaffen.

Hits 715 Author: Agnes Hidveghy Kategorie: Kosmologie

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Mittwoch, 20. März 2019 13:06

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