15
Oktober
2001

Neue Erde aus kosmischer Sicht

Planet Erde auf der kosmischen Drehbühne

Neue Erde aus kosmischer Sicht

Das Wassermann Zeitalter

 In Dankbarkeit verbunden mit allen,

die mit ihrem Atem das WERDEN auf dem Planeten ermöglicht haben und mit denen wir heute gleichzeitig

für die Zukunft des Planeten atmen.

Wir sind soweit: In Ländern, die durch die europäische Kultur beeinflusst werden, setzen sich viele Menschen mit sich selbst auseinander, um Muster der Vergangenheit zu erkennen und hindernde Elemente zu verändern. Dazu stehen uns heute die unterschiedlichsten Methoden zur Verfügung. Sich auf so einen Prozess einzulassen, verlangt individuelle Anstrengung, die man nicht nur für sich allein unternimmt: Die Teufelskreise von Projektionen können unterbrochen werden und die Möglichkeit, mit sich und den anderen anders umzugehen, wird zur Realität. Die Kinder werden die neuen Muster schon zu Hause erlernen und, so hoffen wir, das Neue wird sich ausbreiten können und eine Neue Welt erschaffen.

Alles, was heute geschieht, überschreitet Grenzen. Das Neue, das der neuen kosmischen Energie entspricht und sich als Zeitgeist präsentiert, breitet sich wie ein Lauffeuer aus, auf allen Ebenen. Alles hat globale Auswirkungen und unser Denken kann das allmählich erfassen.

Diese Studie ist an jene gerichtet, die bereits erkennen, dass wir auf dem Planeten alles mit allen teilen – es gibt keinen Bereich, in welchem etwas nur uns und unsere nächste Umgebung betrifft.

Es geht mir darum, die Erde in einen grösseren Zusammenhang zu stellen, weil dieser wunderbare Planet seine Möglichkeiten nur dann verwirklichen kann, wenn seine kosmische Funktion verstanden wird. Ich möchte mit den Impulsen – die nicht ausführlich behandelt, sondern nur angetippt werden – in jedem das Neue wecken und dadurch zu neuen Fragen der Zeit anregen.

Wissen verankert Liebe

Wir erforschen heute eifrig das Kleinste und das Grösste. Wir können nachvollziehen, wie das ganze Universum aus einer Singularität entstand und können die Vorgänge bis auf einen Bruchteil einer Sekunde nach dem Urknall zurückverfolgen. Die Quantenphysik hat die sichtbare Welt bis auf ihre kleinsten Bestandteile untersucht – bis zu den subatomaren Teilen, die keine festen Wirklichkeiten mehr sind, sondern blosse Möglichkeiten. Und wir wissen, dass jegliche Forschung nur unsere Fragen beantworten, nicht aber Aussagen über die Wirklichkeit selbst machen kann.

Das ist die heutige Naturwissenschaft. Wie verbindet sich dieser enorme Schatz an Wissen mit der gelebten Wirklichkeit unserer Zeit, die voll ist mit unlösbar scheinenden Problemen? Und wo ist die Brücke zwischen Naturwissenschaft und erlebter Wirklichkeit? Welchen Wert hat dieses Wissen um die „Vielheit in der Einheit“ der Mystiker? Und vor allem: Wie geht es weiter?

Mit der Zeit lernen wir immer intelligentere Fragen zu stellen, damit wir immer besser verstehen, was die Wirklichkeit ist. Unsere Zukunft hängt von unseren Fragen ab, davon, dass wir die richtigen Fragen finden. Die Frage bestimmt den Weg, den wir gehen: Eine falsche Frage bringt uns auf einen Weg, der nicht zum Ziel führt - etwa im Sinne von: „Nomade, du wirst Mekka nicht erreichen, weil dein Weg nach Turkestan führt“.

Vor einiger Zeit habe ich einen Artikel von Patrizia Norelli-Bachelet im Internet gefunden. Sie lebt in Indien und hat ein Zentrum in der Nähe von Auroville. Ihre Fähigkeit in Zusammenhängen zu sehen, ist beachtenswert (auch wenn sie eine sehr umstrittene Person ist). Sie geht davon aus, dass die heutigen Vorgänge auf dem Planeten die Folgen der früheren geistigen Ausrichtung der Menschheit sind. In diesem Sinne führt sie den verantwortungslosen Umgang mit den Ressourcen der Erde und die Zerstörung des Ökosystems des Planeten auf die Geisteshaltung des vorangehenden Jahrtausends zurück. Ich teile mit ihr diese Sicht der Weltsituation.

Was bedeutet das? Wie ist es dazu gekommen?

Im Zeitraum der letzten zweitausend Jahre wurde sowohl im Westen wie im Osten das „Diesseits“ als notwendiges Übel betrachtet, als Schattenwelt ohne essentiellen Wert. Der Sinn eines Körpers, der Inkarnation, wurde vom kollektiven Bewusstsein nicht erkannt und somit nicht verankert. Als erstrebenswert galt nur eine möglichst schnelle Rückkehr in die Einheit, in den „Himmel“ oder ins „Paradies“. So wurden weltweit die reinen Ideen der grossen Religionen weitgehend missverstanden. Es gab zwar immer wieder vereinzelte Bestrebungen das Verständnis für die Wahrheit zu wecken: Dass nämlich diese diesseitige Welt genau so göttlich ist wie die jenseitige. Aber der bereits kristallisierte falsch verstandene Zeitgeist hat die Ausbreitung dieses Wissens verhindert.

Durch diese Interpretation ist schlussendlich auch das Christentum von seiner ursprünglichen Botschaft abgeschnitten worden und erstickte paradoxerweise in der Veräusserlichung. Das „Himmelwertsstreben“ und die Verneinung dieser Welt breiteten sich wie ein kollektiver Schleier über die Menschheit aus. Die Sehnsucht der Herzen galt einzig dem Entkommen aus dieser Schattenwelt, die als Quelle des Leidens gesehen wurde. Und so „füllte sich der Himmel mit Gebeten“ und die Würde der Menschlichkeit ging verloren.

Wie konnte dieses Phänomen entstehen? Damit wir das verstehen, brauchen wir den Blick über die grösseren Zusammenhänge.

Die Anfänge der Neuen Zeit bewirken, dass wir heutzutage verstehen wollen. Dabei besteht die Gefahr darin, dass wir meinen, das Ganze von seinen Teilen her verstehen, erklären und heilen zu können. Obwohl das Kleinste in der Schöpfung seine unverwechselbare Rolle und seinen Sinn hat, bestimmt immer die grössere Einheit, wie ihre untergeordneten Teile funktionieren. Solange wir das nicht begreifen, werden wir unsere Kräfte unkoordiniert an Symptome der Oberfläche vergeuden, ohne das Ganze zu heilen. Die Wurzeln des Übels bleiben dadurch unangetastet, denn aus dieser Sicht können wir nicht die richtigen Fragen stellen. Ein Perspektivenwechsel ist notwendig.

Es ist uns bewusst: Wir sind an der Schwelle einer Neuen Zeit. Jeder nimmt es auf seine Weise wahr. Auch wir haben die Hoffnung auf eine wundervolle Veränderung der Welt, wie das schon vor 2000 Jahren in der Erwartung eines Erlösers der Fall war. Wir spüren, dass die Neue Zeit mit enormen Möglichkeiten der Bewusstwerdung geschwängert ist.

Die Frage ist, wie können wir diese Möglichkeiten erkennen und verwirklichen? Denn Möglichkeiten können ja nur durch den Menschen auf diesem Planeten verwirklicht werden.

Ein spiritueller Aufbruch ist unübersehbar. Gleichzeitig sind dunkle Mächte am Werk, die mit den unterschiedlichsten Mitteln die Verwirklichung dieser Möglichkeiten unterminieren und gegen sie arbeiten: Vor allem der Zerfall von Moral als Folge der Zerstörung und Verhinderung von individueller Entwicklung durch irreführende Informationen auf allen Ebenen des Lebens. Falsche Ernährung, zersetzende Frequenzen, wie „Musik“, Drogen, usw., führen zu Abstumpfung des Einfühlungsvermögens, zu Orientierungslosigkeit, zu Gleichgültigkeit gegenüber Werten, zu Brutalität und Elend. Das wiederum ermöglicht einerseits Ausbeutung ohne Grenzen und andererseits Manipulierbarkeit, was die Grundlage für die Zerstörung der Menschheit und ihren Lebensraum bedeutet. Unwissenheit nimmt zu und Konzepte aus Vorstellungen werden genährt, wie z.B. Fundamentalismus. Sie breiten sich wie Seuchen aus und ersetzen das fehlende Wissen. Wir ertrinken in den Wellen von Informationen und glauben nicht mehr daran, dass es eine andere Art von Wissen gibt, das erstrebenswert wäre.

Mit einem kindlichen Idealismus und naiven Optimismus können wir gegen diese Missstände nicht viel ausrichten. Das sogenannte „positive Denken“ kann Wissen nicht ersetzen. Objektivität ist gefragt. Objektivität bedeutet zu erkennen, zu verstehen, was ist. Andererseits wissen wir heute: Wir können nur das erkennen, was wir wissen!

Wie kommen wir zu Wissen? Wissen, das uns ermöglicht übergeordnete Zusammenhänge, wie Gesetzmässigkeiten, Grundstrukturen und Wirkungsweisen von Prozessen zu verstehen? Wie finden wir den Punkt, wo wir ansetzen müssen, um einen Wandel in der kollektiven Sichtweise zu bewirken und nicht nur Symptome zu bekämpfen? Was kann weltweit Individuen motivieren, in Eigenverantwortung zu handeln?

Die Welt braucht Menschen, die Fähigkeiten in drei Bereichen entwickelt haben: Die Fähigkeit zur Wahrnehmung (Liebe), die Fähigkeit zum Lernen, um Unterscheidungsfähigkeit zu entwickeln und die Fähigkeit zum Handeln (Macht zu handeln). Dies sind – in der heutigen Sprache ausgedrückt - die drei Säulen in der Sufi-Tradition. Um diese Fähigkeiten zu entwickeln, braucht es jedoch einen Schulungsweg, denn sie sind uns nicht von Geburt an gegeben. Wir alle haben zwar die Ansätze dazu mitgebracht, aber sie müssen durch entsprechende Schulung entwickelt werden. Das wäre der eigentliche Sinn der Erziehung, was bedingt, dass die Erzieher selbst – Eltern, Pädagogen und Lehrer – bereits in diesem Sinne geschult worden sind und verstanden haben, worum es geht. Allein das Heranbilden einer fähigen Schicht dauert einige Generationen.

Patrizia Norelli-Bachelet hat erkannt, dass eine dauerhafte Veränderung auf globaler Ebene einzig und allein durch eine neue spirituelle Ausrichtung bewirkt werden kann. Um eine solche Ausrichtung zu finden, braucht es einige Voraussetzungen:

  1. Die Fähigkeit zur Objektivität: Erkennen was ist. So lange unser Leben mit unverarbeiteten subjektiven Angelegenheiten voll gestopft ist und von Mustern der Vergangenheit beherrscht wird, gibt es keinen freien Raum in uns für Objektivität.
  2. Die Ursache von Fehlentwicklungen in den unterschiedlichsten Bereichen erkennen und verstehen. Dazu braucht es Wissen.
  3. Das Wissen um ein übergeordnetes kosmisches Informationssystem, das eine neue Ausrichtung ermöglicht. Erst ein inneres Wachsen öffnet unser Verständnis, um höhere Dimensionen als eine übergeordnete Wirklichkeit erkennen zu können, woher die Steuerung von Prozessen beeinflusst werden kann.
  4. Das Studium, wie das Neue ausgebreitet und verankert werden kann: Das beinhaltet das Kennen und Verstehen von Gesetzen, der Funktionsweise von Prozessen, des Aufbaus des Menschen. Es ist eine Wissenschaft für sich allein: Wie kann der Wunsch nach Entwicklung erweckt werden und vor allem, wie kann der Wille aus eigenem Antrieb gefördert werden?

In der Zwölfheit des Tierkreises

und den dahinter stehenden Sternbildern

sind die in sich ruhenden Ideen verankert.

Der Rahmen, in welchem sich die neue Periode der Menschheit abspielt, ist das grosse Weltenjahr von rund 26'000 Jahren. Diese Periode ergibt sich durch die Kreisel-Bewegung der Erdachse, die Präzession genannt wird und in diesem Zeitraum einen vollen Kreis durchläuft. Dadurch verschiebt sich der Frühlingspunkt in Bezug auf die zwölf Sternbilder, die um die Ekliptik angeordnet sind. So ergibt sich für einen Weltenmonat ein Zeitraum von rund 2'100 Jahren in jedem Sternbild. (Nicht zu verwechseln mit dem Tierkreis der zwölf gleichnamigen Zeichen, die durch die jährliche Bewegung der Erde um die Sonne definiert ist.) Einfachheitshalber werde ich von den zwölf Zeichen sprechen, ohne die Differenzierung der zwei Ebenen.

Der geschlossene Kreis der Zwölfheit hat keine Dynamik. Die Ideen werden erst durch die in der Zeit wirkende Siebenheit verlebendigt. (Die Siebenheit wird im 2. Band ausführlich behandelt.) Durch sie werden wechselnde Interferenzen im Energiefeld erzeugt, die Prozessen in der Zeit entsprechen. Erst dadurch werden die - jenseits der Zeit verankerten und an sich noch leblosen Ideen - in der Zeit verlebendigt - verwirklicht. Auf diese Weise kann sowohl im Makro- wie auch im Mikrokosmos Entwicklung, Veränderung, Wachstum und Transformation stattfinden.

In der Überlieferung der klassischen Astrologie heisst es, dass die kollektive Entwicklung der Menschheit von den Füssen hinauf zum Kopf führt. Dieser Prozess wird durch die Weltenmonate markiert, die bei den Fischen (Füsse) beginnt und zu Wassermann (Waden), Steinbock (Knie), usw. fortschreitet. Weiter heisst es in der Überlieferung, dass die individuelle Entwicklung in der umgekehrten Reihenfolge verläuft: Vom Kopf („Golgatha“ = Hügel der Schädel) hinunter zu den Füssen (ver-stehen).

Das Studium des Energiekreises der Zwölfheit (jenseits von dem, was wir heute Astrologie nennen) ist die Basis für das Verständnis dieser Vorgänge.

Eine Grundstruktur der Zwölfheit bilden die vier Elemente. Das, was als Erde, Wasser, Luft und Feuer sinnlich wahrnehmbar und uns vertraut ist, sind die Widerspiegelungen der vier Elemente in der materiellen Welt. Mit den vier Elementen sind die Bauelemente des Menschen als Ganzes gemeint. Wir können sie als Stofflichkeiten unterschiedlicher Dichte den körperlichen, emotionalen, mentalen und Impulsgebenden Bereichen zuordnen. Alles, was wir als Leben erfahren, entsteht aus diesen Substanzen, geschieht innerhalb dieser Medien.

Die vier Rassen der Menschheit auf unserem Planeten verkörpern ebenfalls die vier Elemente, die vier Stofflichkeiten. Bei jeder Rasse ist ein Element vorherrschend, woraus das grundsätzliche Lebensgefühl und die Identität bezogen wird: Die weisse Rasse bezieht ihre Identität vor allem durch die Emotionen – Element Wasser, so, wie die Gelbe Rasse durch das Mentale - Element Luft. Die Schwarzen erleben ihre Identität vor allem durch das Element Erde – den Körper - und die Indianer durch das Element Feuer – die Macht des Willens.

Weltenmonat der Fische

Die Zeit der vergangenen rund 2'000 Jahre entsprach dem Weltenmonat der Fische. Um das Prinzip und Wesen dieser Zyklen zu verstehen, genügt es, wenn meine Ausführungen auf unseren europäischen Kulturraum beschränkt bleiben.

Achse Fische Jungfrau

Die Fische – Jungfrau Achse im Tierkreis

Aus diesem Blickwinkel wird die Symbolik des Christentums – die zwei Fische – deutlich. Gegenüber des Zeichens Fische ist das Energiefeld der Jungfrau, wodurch die beiden Felder eine Achse bilden. Nach jahrzehntelanger Forschungsarbeit ist mir klar geworden, dass das gegenüberliegende Energiefeld des herrschenden Zeitalters und Zeitgeistes jeweils dessen weiblichen Aspekt beschreibt. Dieser Zusammenhang ermöglicht ein neues Verständnis für die Verehrung der Jungfrau - auf allen Ebenen.

Fische-Energie hat die Qualität des Elements Wasser. 2'000 Jahre lang war die kollektive Identität mit diesem Element durchtränkt. In dieser Zeit entwickelte sich alles, was den Menschen durch die Emotionen direkt anspricht: In erster Linie waren dies Musik und Bilder - auch erzählte Bilder. Da die weisse Rasse ihren Schwerpunkt im Element Wasser hat, wurde ihre Energie in den letzten 2’000 Jahren kosmisch unterstützt. Dieser Zusammenhang macht deutlich, warum sie sich über den ganzen Planeten ausbreiten konnte und die Macht erhalten hat, über andere Rassen zu herrschen. Manchmal konnten sich sogar kleinste Gruppen von Eroberern einer unvorstellbar grossen Übermacht gegenüber durchsetzen – zum Teil mit katastrophalen Folgen, wie das bei den indianischen Völkern der Fall war.

Die Energie der Neuen Welt, die des Wassermannes mit seiner Luft-Qualität, wird die gelbe Rasse unterstützen, da sie das Element Luft vertreten. (Der Name Wassermann ist irreführend, da diese Energie das Element Luft verkörpert. Mit unserem heutigen Wissen würde ich die Bezeichnung „Schwingungsmann“ für diese Energiequalität vorschlagen.) Wir können heute beobachten, wie die weisse Rasse allmählich ihre Fähigkeit der Fruchtbarkeit verliert – und durch die Zerstörung ihrer Tradition wird ihnen auch die Kraft genommen. Alle Zeichen deuten auf diesen Vorgang hin, wenn wir nur mit wachen Augen die globale Entwicklung anschauen – wir brauchen dazu kein kosmologisches Wissen.

Die Geisteshaltung des Weltenmonats der Fische hat die letzten 2'000 Jahre geprägt – jetzt erfahren wir ihre Auswirkungen bzw. die Konsequenzen der Missverständnisse ihrer Ideen. Aber erst rückblickend, aus der Sicht des neuen Geistes „Wassermann“, ist ein objektives Erkennen möglich.

Aus dem, was die Vergangenheit uns hinterlassen hat, ist klar erkennbar, dass die Idee des Fische-Zeitalters in Griechenland bereits im 3. Jahrhundert voll entwickelt erscheint. In den dionysischen Mysterien mit ihren Bildern und mythologischen Geschichten ist es nicht zu übersehen. Dionysos ist die Personifizierung des verwirklichten Menschen, wie später Christus. In beiden ist die göttliche und die menschliche Natur zu einer unlösbaren Einheit zusammengeschmolzen. Ein eindruckvolles Beispiel dafür finden wir auf dem so genannten Krater von Derveni (Museum Thessaloniki). Das ist ein kultisches Gefäss, in welchem Wasser mit Wein gemischt wurde – genau so, wie es heute noch in der katholischen Kirche zelebriert wird. Die zentrale Szene auf dem Krater stellt die Vermählung von Ariadne (die Seele) mit dem Gott Dionysos dar.

Krater Derveni

Krater von Derveni, Dionysos und Ariadne (um 240 B.C, Detail)

Die Hingabe Gottes an die menschliche Seele wird in einer immer wachsender Bedingungslosigkeit dargestellt, so wie das - wiederum als zentrale Szene auf den Fresken der Villa dei Misteri in Pompeji kurz vor unserer Zeitrechnung erscheint.

Apollo, Villa Dei Misteri, Pompeji

Fresko in der Villa dei Misteri, Pompeji, Dionysos und Ariadne

(Anfang 1. Jahrh. B.C. Detail)

In der Übergangszeit zwischen Widder und Fische wird die Idee der neuen Epoche noch in Schönheit und in Würde des Menschen verstanden. Die Waage ist ja das weibliche Gegenüber des Widders: Schönheit, als Ausdruck der Liebe, ist der weibliche Aspekt Gottes. Jede Form ist das Weibliche in Bezug zur Idee, dem Männlichen, das die Form erschaffen, hervorgebracht hat. Die Idee der Fische wurde noch unter dem Einfluss des Widder-Weltenmonats empfangen und gleitete dann allmählich in ihre eigenen Ausdrucksformen hinein.

Wir können nur durch das Verstehen der Fische-Energie begreifen, was durch das Missverstehen dieses Zeitgeistes entstanden ist.

Pieta, Michelangelo

Michelangelo, Pieta

Die Idee, dass das Göttliche sich der menschlichen Seele bedingungslos anvertraut – dass Gott Mensch wird – ist die Aussage sowohl in den dionysischen wie in den christlichen Darstellungen. Aber welcher Unterschied in der Interpretation! Im Motiv der Pieta ist aus der göttlichen Gestalt des Dionysos der tote Körper Jesu geworden.

Hier stellt sich die grundsätzliche Frage: Was ist denn die Idee der Fische? Und: Wie ist es zur Entartung dieser kollektiven Interpretation gekommen?

Das Zeichen Fische ist das letzte Energiefeld der Zwölfheit, die mit Widder, dem Durchbruch zum Leben und der freudigen Annahme der Herausforderung des Lebens beginnt - so, wie der Mensch sich bei seiner Geburt normalerweise Kopf voran ins Leben stürzt. Am Ende des Lebens wird durch die Fische die Sehnsucht erweckt zu unserer Quelle zurückzukehren. Damit erhalten wir die notwendige Motivation und Energie, um all die Bindungen, die uns in dieser Welt halten, aufzulösen. Dieser Prozess der Auflösung wird durch das bedingungslose Vertrauen getragen, damit der Prozess des Sterbens an uns vollzogen werden kann. Sie führt uns existentiell zur Einheit, wo jenseits von Trennung zwischen Diesseits und Jenseits, von Zeitlichkeit und Ewigkeit, all die Paradoxen des Lebens aufgehoben sind.

Die bedingungslose Hingabe wurde mit der Zeit immer mehr als Hilflosigkeit und Schwäche verstanden. (Ein typischer Vertreter dieser Entartung ist z. B. Indien.) Die Kreuzdarstellungen im Laufe der Geschichte zeigen diesen Vorgang deutlich. Am Anfang war der Mensch am Kreuz, als Zeichen der materiellen Welt, einfach „festgemacht“. Der Kreuzungspunkt war das Herz. Auf späteren Darstellungen rutschte der Körper des Gekreuzigten hinunter, sodass sein Kopf an die Stelle kam, wo die zwei Welten – die Vertikale und die Horizontale - sich treffen. Diese Bewegung endete dann in der elenden Gestalt, deren Kopf unter den Kreuzungspunkt sank: Dieser verschwand jenseits unseres Bewusstseins und damit haben wir auch den Sinn dieser diesseitigen Welt in Bezug zur Ewigkeit verloren.

Kreuz Franziskus von Assisi

Das Kreuz von Franziskus von Assisi

Gnadenstuhl

Gnadenstuhl, Landgrafenpsalter, 13. Jahrh.

Grünewald Kreuzigungsszene Detail

Grünewald, Isenheimer Altar, Kreuzigungsszene (Detail)

Auf dem Isenheimer Altar, wo auf einer der Bildtafeln die so genannte „Versuchung des Heiligen Antonius“ dargestellt wird, sind die entarteten Formen der zwölf Zeichen als Plagegeister dargestellt. Einzig das Zeichen Fische wird als menschenartige Gestalt gemalt, als das „ganze Menschheits-Elend“. Das ist es, was im 16. Jahrhundert von der „bedingungslosen Hingabe“ noch übrig geblieben ist.

Grünewald, Versuchung des Heiligen Antonius

Grünewald, Isenheimer Altar, Versuchung des Hl. Antonius (Detail)

Wo ist die Idee des Christentums geblieben? Die Idee, dass diese Welt von Schöpferhand in Vollkommenheit als Ebenbild Gottes erschaffen ist? Dass sich Gott einzig im Menschen inkarnieren kann, ist zu einem einmaligen historischen Ereignis vor Jahrhunderten veräusserlicht worden. Dem Menschen wurde seine Würde als Vertreter Gottes auf dem Planeten geraubt. Seine Unvollkommenheit als Aufgabe innerhalb göttlicher Vollkommenheit ist zu Sündhaftigkeit, Unreinheit, Ausschliesslichkeit und Trennung verkommen. Aus dem weissen, unschuldigen Lamm ist ein schwarzer Teufel geworden. Durch Unwissenheit ist das Göttliche in uns Menschen mit der Zeit zur Wirklichkeit der elenden Gestalt am Kreuz geworden.

Neue Welt: Der Weltenmonat Wassermann

Im Sufismus heisst es: „Zuerst ist die Kreuzigung und erst nachher die Geburt Jesu“. Es ist Zeit, dass wir Jesus vom Kreuz nehmen, ihm die Stille des Grabes gönnen, damit Wandlung geschehen kann. Wir wollen nicht mehr Märtyrer werden – wir brauchen nicht mehr den Weg der Verwirklichung mit purem Leiden gleichzusetzen - der Geist der neuen Zeit schenkt uns diese Erkenntnis. Eine Hypnose, die die Menschheit befallen hat, ist von uns genommen. Wir sind davon befreit worden.

Vor zweitausend Jahren haben die Ausdrucksformen des Widder-Weltenmonats, ihrer marsischen Energie entsprechend, das Neue des Fische-Zeitalters bekämpft. Wir wissen um die Verfolgungen der Christen und um die späteren Ausrottungskampagnen gegen die hartnäckig wieder belebten, von Wissen und Weisheit gesättigten Formulierungen des Altertums. Die Formen des Fische Zeitalters sterben in unserer Zeit des Übergangs lautlos; sie zerfallen oder werden hilflos der Zerstörung ausgesetzt – wie es der Natur dieser Energie entspricht.

Die Frage ist, ob uns der Wassermann-Weltenmonat einen anderen „Schleier der Maya“ überwirft? Der spirituelle Lehrer Gurdjieff betonte immer wieder, dass die Menschheit andauernd einer „Kosmischen Hypnose“ unterworfen ist, die uns zu jeder Zeit kollektiv im Schlaf hält. Unser Planet ist ein Teil der kosmischen Umgebung und hat in diesem Zusammenhang eine bestimmte Aufgabe, eine bestimmte Funktion zu erfüllen. Er hat bestimmte Energien zu liefern, kann nicht aus der Reihe tanzen mit „individuellen“ Interessen der Erde und der Menschheit. Nach Gurdjieff können nur individuelle Anstrengungen und Gnade diese Schleier zerreissen. Das Thema ist ein Studium wert! Es genügt nicht „global zu denken – lokal zu handeln“. Das globale Denken ist bereits ein Netz der Neuen Zeit, in welchem wir uns leicht verfangen können. Das, was notwendig ist, um radikale Veränderung zu bewirken, ist jenseits des Globalen. Was zum Überleben der Menschheit notwendig ist:

Kosmisch sehen – individuell Verantwortung tragen.

Das könnte die Leitidee der Neuen Erde sein.

Die erste Manifestation des Geistes der Wassermann-Energie war die Parole der Französischen Revolution: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit. Damit wurde auf dem Planeten das Neue gezeugt. Die Grösse der Idee wurde jedoch mit sehr wenig wirklichem Verstehen umgesetzt – wir kennen die geschichtlichen Ereignisse.

Der Übergang von einem Weltenmonat in den nächsten geschieht fliessend. Es macht keinen Sinn, genaue Daten dafür zu errechnen. Die Zeichen unserer Zeit sprechen eine klare Sprache. Man braucht nicht einmal astrologische Kenntnisse zu haben, nur einen klaren Verstand und die Fähigkeit, Zusammenhänge zu erkennen. Wir erleben es: Die alten Strukturen, die vor rund 2'000 Jahren das Leben im neuen Geiste ermöglicht haben - wie das Christentum - werden leer. Damit hindern sie jegliche Entwicklung und werden in wachsendem Masse unterminiert, zersetzt, zerstört. Das Neue begann aber schon während dieses auflösenden Prozesses zu keimen, um sich dann innerhalb eines Jahrhunderts in beschleunigendem Tempo allmählich durchzusetzen. Die Gehirnforschung stellt fest: Die Funktionsweise unseres Gehirns hat sich innert Jahrzehnten radikal verändert!

Erst heute können wir eine Ahnung davon haben, was die Wassermann-Energie meint. Sie hat nichts mit Wasser zu tun, dafür umso mehr mit Wellen, mit Schwingungen - so, wie wir heute Wellen als Aufbauelemente des Universums verstehen und in den verschiedensten Frequenzbereichen für uns nutzbar machen. Früher hat man Wellen nur im Wasser wahrnehmen können. Bereits die alten Griechen haben diese Energie – als die Fähigkeit, sich frei zwischen den verschiedenen Frequenzbereichen zu bewegen - in der Gestalt eines Engels personifiziert. „Schwingungswesen“ wäre deshalb heute eine passendere Bezeichnung als Wassermann. Damit wären wir bei der Idee der Freiheit.

Was bedeutet Freiheit? Sind wir der Freiheit überhaupt gewachsen?

Maria Hippius, die Lebensgefährtin von Karlfried Dürckheim, hatte eine treffende Formulierung: „Wassermann-Energie führt nach einem durchlaufenen menschlichen Prozess in ein übermenschliches Bewusstsein. Aber ohne Vollzug dieses Prozesses wird ein Individuum durch diese Energie unmenschlich.“ Diese Formulierung beinhaltet den Kern der Problematik der neuen Idee, die sich allmählich durch die Menschheit ihre Verwirklichung sucht.

Wassermann ist das vorletzte Feld der Zwölfheit, dem Steinbock folgend. Der strengen, klaren, auf das Wesentliche reduzierenden Kraft des Steinbocks zu gehorchen, ist Voraussetzung, um Freiheit zu verstehen. Steinbock lässt in uns die Fähigkeit der Verantwortlichkeit entstehen. Wenn diese formende „Schulung“ fehlt, geschieht es, dass wir die im Wassermann herrschende Energie des Saturns ausschliessen und nur die zweite Energie, den mitherrschende Uranus, berücksichtigen. Was ich damit meine, soll ein durch Jahrhunderte hindurch gebräuchliches Bild des Wassermanns in der wunderbaren Darstellung des Künstlers Johfra veranschaulichen.

Wassermann Johfra

Johfra, Wassermann. 1975

Die Energie wird aus der Form befreit – bildet aber gleichzeitig einen grösseren Rahmen, in welchem der Befreite eingeschlossen ist. Nun wirkt die kosmische Ordnung direkt, rein, ohne durch persönliche Muster gebrochen, beschränkt oder gedämpft zu werden. Der Krug – die persönlichen Konzepte – hat eine schützende Funktion. So, wie wir unter normalen Umständen aufwachsen, ertragen wir den kosmischen „Starkstrom“ nicht, er muss hinunter transformiert werden. Durch die Befreiung wird der Mensch unmittelbar Teil der kosmischen Ordnung, wird durch ihre Kräfte getragen. Es gilt, die Möglichkeiten und Notwendigkeiten zu erkennen, um der kosmischen Entwicklung als individuelles Instrument zu dienen. Wir können aber nur gebraucht werden, wenn dieses „Gefäss“, das „individuelle Instrument“, vorher aufgebaut wurde. Jeder Mensch ist einmalig in der Schöpfung und hat seinen Ort, seine Funktion, seine Rolle und seinen einmaligen Beitrag zum kosmischen Geschehen. Er hat einen Auftrag, den einzig und allein er erfüllen kann. Für das notwendige Verständnis dafür gibt uns die Neue Zeit.

Pir Vilayat Khan sprach davon, dass die Vertreter der Neuen Zeit „engelhaft“ sind. Sie steigen nicht ganz in die Inkarnation hinunter, sie bleiben schwebend zwischen Himmel und Erde. Damit wird ein anderes Phänomen der Neuen Zeit anschaulich gemacht. Wir alle können beobachten, wie „die Kinder unserer Zeit“ eine besondere Klarheit, Sensibilität und Wissen besitzen – die Indigokinder. Sie sind mit ihrem göttlichen Ursprung verbunden geblieben – und kennen die Gefangenschaft der Erdenschwere nicht. Sie sind nicht durch die Taufe „ins Wasser getaucht worden“ – wie das im Ritual des von der Fische-Energie geprägten Christentums symbolisch vollzogen wird.

Ein Mensch des Wassermann-Archetyps kommt mir so vor wie jemand, der zur Erfüllung einer Aufgabe auf seinem Hinweg einen reissenden Fluss zu überqueren hat. Er bleibt aber auf dem diesseitigen Ufer stehen mit der Begründung: „Warum soll ich mich ins Wasser stürzen und mich dem kalten Strom der Gefahren aussetzen – wo doch vom anderen Ufer aus die Welt nicht viel anders aussehen kann.“

Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit

Wohin es führen kann, Freiheit auf einer individuellen Ebene zu verstehen, haben bereits sowohl die Französische, wie auch andere Revolutionen gezeigt. Begeisterung und die Bereitschaft das eigene Leben für eine Idee zu opfern, genügen nicht, um Missstände dauerhaft zu beseitigen.

Ein gutes Beispiel dafür liefert der Krieg. Es gibt immer wieder Menschen, die selbstlos in Gebieten arbeiten, wo Krieg herrscht, um die Not der Bevölkerung zu lindern. Sie opfern ihr Privatleben, ihre Ruhe und oft auch ihr Geld, um anderen zu helfen. Selbstlos lassen sie ihre Energie in die Unruheherde der Menschheit einfliessen, um individuelles Leiden zu lindern. Aber ihre Energie wird von den Auseinandersetzungen verschluckt – sie ist wie Öl, das auf das Feuer von Hass und gegenseitigem Vernichtungswillen gegossen wird. Die positive Energie wird vom lodernden Feuer der Aggression und der Angst ins Negative transformiert und absorbiert. Ähnlich eines rasenden Menschen, dessen Wut mit noch mehr Energie in Form von Zuwendung, Worten oder emotionalem Engagement nur noch mehr genährt wird. Trotzdem ist es notwendig, individuelle Hilfe zu leisten, Leben zu retten, Not zu lindern. Das Leben ist und bleibt paradox.

Freiheit ist die zentrale Wassermann-Idee. Aber was heisst das, wenn wir am Anfang des Weges, wo von Freiheit noch gar keine Rede sein kann, uns bereits frei fühlen? Wenn wir durch Konditionierung, Konzepte und Vorstellungen gefangen sind, aber nicht einmal fähig sind, dies wahrzunehmen? Wohin führt es, wenn wir unsere Unfreiheit nicht erkennen und die Notwendigkeit einen Weg zu gehen, nicht sehen? Was verstehen wir dann unter Freiheit?

Die zweite Idee der Französischen Revolution ist Gleichheit. Was wir meistens nicht bis zum letzten Schritt durchdenken, sind die Konsequenzen der Gleichheit: Wenn alle die gleichen Rechte erhalten, kommt es zu einer Waben-Muster-Aufteilung der zur Verfügung stehenden Ressourcen. Ein gutes Beispiel dafür ist das Auto. Jeder möchte gern schnell vorwärtskommen und hat das Recht und die Freiheit, ein Auto zu besitzen. In letzter Konsequenz führt es aber dazu, dass sich keiner schnell vorwärts bewegen kann, weil die Strassen verstopft sind!

Die Idee der Gleichheit ist ebenfalls bereits im kollektiven Bewusstsein verankert. Die Konsequenzen zeigen sich in allen Bereichen. Am stärksten manifestiert sich dieses Lebensgefühl in der Ablehnung jeglicher hierarchischer Strukturen, und damit auch in der Verneinung von Autorität.

Sowohl kosmische wie innere Strukturen im Menschen sind hierarchisch geordnet. Wenn wir dieses Ordnungsprinzip verneinen, verlieren wir die Orientierung. Diese Sicht breitet sich wie ein Lauffeuer aus, ist aber mit einer undifferenzierten Wahrnehmung verbunden. Ohne die Entwicklung der Unterscheidungsfähigkeit wird alles „gleich“. Oft kann man beobachten, wie jemand von unterschiedlichen Welten spricht, von Engeln und von Gott, aber gleichzeitig alles in ein flaches Nebeneinander stellt. Sowohl in der Aussage „alles ist Liebe“ wie auch in sozialen Strukturen oder in der Überzeugung, dass die Lebewesen - von der Fliege bis zum Menschen – alle gleichwertig sind, wirkt sich diese Undifferenziertheit aus.

Um scheinbar widersprüchliche Aussagen richtig einordnen zu können, benötigen wir ein inneres Wahrnehmungssystem: Einen „zweiten Körper“, der über feinstoffliche Sinne verfügt. Den Ansatz dazu haben wir, aber er muss individuell aufgebaut werden. Davon weiss jede spirituelle Tradition. Aber wiederum: Die Autorität einer Tradition wird von vornherein abgelehnt. Wir wollen unsere Welt im „do-it-yourself“ Verfahren zusammenfügen – aus den Teilen, die wir in den spirituellen Supermärkten durch Selbstbedienung einkaufen.

Es gilt im Leben wie in jedem Bereich: Funktionen haben eine hierarchische Ordnung. Wenn wir das verneinen, werden wir in der Politik, in der Wirtschaft oder durch andere Institutionen aus einer unsichtbaren Ecke von jenen manipuliert, die mehr Wissen und dadurch mehr Macht haben. Jedes Plakat und jede Werbeanzeige zeugt davon: Sie wird mit einem entsprechenden Wissen erstellt und wirkt deshalb dort besonders gut, wo dieses Wissen fehlt.

Dem Wesen nach sind alle Menschen gleich. Alle. Unabhängig davon, welche Funktion sie im Leben erfüllen. Der eine hat mehr oder ein anders geartetes Talent als ein anderer. Die Voraussetzungen im Leben sind für jeden Einzelnen von Geburt an unvergleichbar. Wir haben unterschiedliche Fähigkeiten, die zur Erfüllung der vielfältigen Funktionen im Leben notwendig sind.

Der dritte Teil der Parole wird ähnlich undifferenziert aufgefasst. Brüderlichkeit beinhaltet, dass wir jeden Menschen, wie auch immer er geartet ist, welche Fähigkeiten oder welche Mängel er auch hat, wie einen Bruder annehmen. Sind wir nicht alle „Kinder Gottes“?

Das Bewusstsein der eigenen Einmaligkeit ist die Stärke der Wassermann-Energie. Erkennen wir auch die Einmaligkeit jedes anderen an? Erst durch das Erkennen und Respektieren eines anderen Menschen, so wie er ist, können wir von Brüderlichkeit sprechen.

Die Idee der Brüderlichkeit drückt sich im Bedürfnis nach Gemeinschaft aus. Die traditionelle Familie als Zelle sozialer Strukturen ist nicht mehr stabil. Stattdessen entstehen Patchwork-Familien, Wohngemeinschaften, Arbeitsgruppen und Lebensgemeinschaften jeglicher Art. Solange eine Gemeinschaft dazu dient, um einen Unterschlupf zu finden, einen Ort, wo man „getragen“ wird, kann sie nicht funktionieren. Erst wenn sich die einzelnen Mitglieder in vollem Bewusstsein ihrer Einmaligkeit und in der Verantwortung für die ihnen gegebenen Fähigkeiten und Möglichkeiten in die Gemeinschaft einbringen, kann diese aufblühen. Dann kann sich jeder in gegenseitigem Respekt und durch Toleranz entfalten und gleichzeitig zum Wohle aller beitragen. Wir stehen heute erst in der Experimentier-Phase; es wird einige Generationen brauchen, bis sich eine Kultur des gemeinschaftlichen Zusammenlebens bilden kann.

Aspekt des Weiblichen im Wassermann Zeitalter

Wenn man die Rolle der Frau aus einer kosmischen Sicht betrachtet, erkennt man das erstaunliche Phänomen dessen, was in unserer Zeit mit den Frauen geschieht. Innerhalb eines Jahrhunderts sind sie sich ihres Potentials bewusst geworden und kämpfen nicht nur für ihre Rechte, sondern setzen sich auch mit Erfolg durch. Sie bleiben nicht mehr bescheiden im Hintergrund - ob ihrer weiblichen Macht bewusst oder nicht

- wie in den letzten Jahrtausenden. Sie lassen sich nicht mehr von der Männerwelt dominieren, die aus Angst vor dieser Macht des Weiblichen versucht hat, sie mit allen Mitteln zu schwächen. Die Frauen wollen gesehen werden, wollen ihre eigenen Fähigkeiten einsetzen, selber die Verantwortung übernehmen und Macht ausüben, um handeln zu können. Man kann diese Entwicklung mit den Ereignissen der zwei Weltkriege erklären, aber die Gründe liegen tiefer. Die Geschichte ist nur Geburtshelferin für die Inkarnation der Ideen.

Im Prozess der Emanzipation der letzten Jahrzehnte haben die Frauen ihre männliche Seite entdeckt und immer bewusster gelebt. Dabei wurde die Weiblichkeit von ihnen nicht nur nicht gesehen, sondern sogar abgelehnt, verpönt. Die Weiblichkeit ist auf der Strecke geblieben, sie wurde nicht emanzipiert.

Die Ursache dafür liegt darin, dass der weibliche Pol des Wassermannes das Feld des Löwen ist. Die Löwe-Kraft – mit ihren Ansprüchen und Rechten - macht aus jeder Frau eine Königin. Der „Frauen-Power“ ist unaufhaltsam am Wachsen. Dies ist nicht die mütterliche Seite der Frau, die - gebärend, Schutz und Raum gebend - für das Wachsen sorgt. Es ist auch nicht die schöne Geliebte, sondern die Gebieterin, die Himmelskönigin, die sich ihrer strahlenden Macht bewusst ist. Sie verleiht den Frauen Würde – stärkt aber auch tyrannische Tendenzen.

Achse Wassermann Loewe

Tiekreis: Die Achse Wassermann - Löwe

Wenn wir die „Mutter Erde“ als die Seele des Planeten betrachten, können wir sehen, dass sie in jedem Weltenmonat von einem anderen Aspekt geehrt und genährt wird. Ihr Wachstum hängt von jener Art feinstofflicher Nahrung ab, die von der Menschheit durch kultische Handlungen erzeugt wird und zu ihr aufsteigt. Im Fische-Zeitalter erhielt sie durch die Anbetung ihres Jungfrau-Aspektes Substanz: Denken wir an den himmelblauen Umhang der Jungfrau Maria in der Ikonographie der christlichen Tradition als Sinnbild unseres blauen Planeten. Zurückblickend können wir erkennen, dass die Grosse Göttin, die Seele der Erde, in der Schlichtheit und schmucklosen Einfachheit der Jungfrau verehrt wurde. Jetzt tritt sie als strahlende, mächtige Himmelskönigin hervor, die über Leben und Tod herrscht.

Die verschiedenen Zeremonien und Rituale von Frauengruppen unserer Zeit werden aus dieser machtvollen weiblichen Kraft genährt. Die Frauen werden die magischen Handlungen mit der Zeit noch mehr entwickeln und damit Vorgänge auf dem Planeten wirkungsvoll beeinflussen. Auch da sind wir heute erst in der Anfangsphase.

Die zyklische Zeit

Ohne Wissen werden die grössten Ideen missbraucht.

Wir sind fähig zu lernen, weil wir in den Erfahrungen der Vergangenheit Muster erkennen können. Die Muster sind in der zyklischen Zeit „eingelagert“. Wir würden nie aus der Vergangenheit lernen können, wenn die Zeit nur den linear verlaufenden Aspekt hätte, da im kosmischen Geschehen jeder Augenblick neu, einmalig ist.

Das Leben verläuft jedoch nicht nur in einer linear fortschreitenden Zeit, sondern auch in zyklischen Rhythmen. Die Wiederkehr von Tag und Nacht, die Wiederholung der Jahreszeiten sind Folgen von Drehbewegungen. Wir können uns auf ihren Rhythmus verlassen. Wir wissen, dass am Ende des Tages die Nacht folgt und dass der Frühling nach dem Winter erwacht. Durch das immerwährende Wiederkehren der gleichen Abfolgen haben wir gelernt, welche Möglichkeiten die einzelnen Phasen enthalten, was ihr Wesen ist, wie wir sie nutzen können. Es ist uns selbstverständlich geworden, innerhalb des Rahmens der zyklischen Zeit unser Leben aktiv zu gestalten.

Das Gleiche gilt für die zyklische Zeit des grossen Weltenjahres. Es gehört aber einer anderen Zeitordnung an, die wegen ihrer Grösse nicht so einfach zu überblicken ist. Um zu erkennen, welche Qualitäten die einzelnen Phasen beinhalten, können wir das im kosmischen Geschehen geltende Gesetz der Analogie zur Hilfe nehmen: Wenn wir das „Knochengerüst“ von Grundstrukturen in einem System erkennen, können wir sicher sein, dass ein anderes System - in seiner eigenen „Verkleidung“ - auf der gleichen Struktur aufgebaut ist. Wenn wir das Prinzip der zyklischen Zeit im Kleinen erkennen, können wir auf das Grössere folgern. Die Voraussetzung ist die Anerkennung der Tatsache, dass jeder Augenblick in der Schöpfung sowohl einmalig wie auch in eine zyklische Ordnung eingegliedert ist. Das eine schliesst das andere nicht aus, die beiden bilden zwei Aspekte der Zeit.

So, wie der Zeitgeist der Fische die Menschheit durch die Emotionen erreicht und beeinflusst hat, so arbeitet der Wassermann sowohl im Kollektiven wie im Individuellen durch das „Mentale Tor“. Aus diesem Grund hängt unsere Zukunft vom Erkennen und Verstehen ab. Das engelhafte „Intuition ist genug“ reicht nicht aus. Es ist erfahrenes, verifiziertes Wissen notwendig – das Verstehen. Eigenartigerweise ist die Schwäche unserer Zeit, dass dies nur in bestimmten Bereichen, wie in den Naturwissenschaften erkannt wird. Die Vorstellung, dass wir jenseits irdischer Angelegenheiten nichts zu lernen brauchen, da „alles in uns ist“, ist weit verbreitet. Der Begriff Weisheit besagt, welche Qualität von Wissen ich meine. Sie scheint kollektiv nicht erstrebenswert zu sein. Nur wenige bemühen sich darum. Da die Lücken im Wissen durch Vorstellungen ersetzt werden, verlieren wir den Kontakt zur Wirklichkeit. Wir bauen kollektive Vorstellungen auf über uns selbst, über Gott und die Schöpfung, über die diesseitige und jenseitige Welt.

„Wieso wollen die Menschen nicht lernen?“ hat mich kürzlich mein 18 jähriger Enkel gefragt. Ich konnte ihm nicht spontan antworten. Jetzt würde ich sagen: „Weil sie gar nicht wissen, was wirkliches Wissen beinhaltet. Von der Kopflastigkeit haben sie genug und etwas anderes kennen sie nicht.“

Haben wir den EINEN Wunsch, die Wirklichkeit zu erkennen? Sind wir bereit, dafür zu „zahlen“? Was ist der Preis für Weisheit?

Manchmal werde ich gefragt: „Warum hat man mir das nicht früher gesagt?“ Ich kann dann nur zurückfragen: „Wer hätte Ihnen das sagen können?“ Wir kommen nicht darum herum, dass es eine ganzheitliche Entwicklung braucht, die Körper, Seele und Geist erfasst. Zuerst ist es notwendig, in Pionierarbeit eine Generation heranzubilden, die aus eigener Erfahrung die Wichtigkeit dieser ganzheitlichen Förderung versteht und sie auch übermitteln kann.

Das ist die Voraussetzung zur Verwirklichung der Ideen des Wassermannes. Sonst laufen wir Gefahr, dass das „Unmenschliche“ auf dem Planeten nicht nur der Menschlichkeit, sondern auch dem Menschen selbst keinen Raum mehr lässt. Dabei ist doch in diesem Zeitgeist ein Begriff besonders kostbar und zentral: Humanität.

Was kann ich hier, jetzt, so wie ich bin, tun?

Wir stehen auf der Bühne eines atemberaubenden kosmischen Geschehens. Ich meine dies sehr konkret: Dieser Dimension gegenüber fühlen wir uns ohnmächtig – sie kann uns den Atem nehmen. Gurdjieff meinte, wenn uns die Schleier unserer Illusionen genommen wären und wir der Wirklichkeit gegenüber stünden, würden wir sterben, weil wir es nicht ertragen könnten. Wir sind noch keine geistigen Astronauten, die eine Reise ins Weltall – und die damit verbundene Sicht des Planeten Erde – ertragen würden.

Jeder Verlust von Illusion bedeutet Sterben. Das Sterben unserer Identität in unserer beschränkten kleinen Welt, um zu einer grösseren Wirklichkeit zu erwachen. Das ist die Bedeutung der Sufis: „Stirb, bevor du stirbst“. Es ist ein ständiges Einschmelzen unserer Identität zu Gunsten eines Hineinwachsens in unsere angelegten kosmischen Möglichkeiten. Es ist eine fortwährende Geburt mit Wehen. Ein dauerndes Wachsen – mit Wachstumsschmerzen. Ein Wachsen, um durch die Spannungen, die uns auferlegt werden, zu grösserer Spannkraft und Tragfähigkeit geführt zu werden. Wir werden nach beiden Richtungen geöffnet: Zum Grösseren und zum Kleineren hin. Wir können immer mehr Zusammenhänge wahrnehmen, bis wir erkennen, dass alles mit allem in unmittelbarem Zusammenhang steht. Wir werden zur Einheit geführt, in welcher die kleinsten und die grössten Ereignisse gleichwertig sind – Teil der einzigen Wirklichkeit. Das Kleine bleibt klein und das Grosse bleibt gross, alles an seinem Platz. Aber die Wertung, das „nur“ verschwindet. Wir werden zur Brücke zwischen Himmel und Erde - zwischen Einheit und Vielheit.

Es wird uns allmählich klar: Wir sind Nichts und GLEICHZEITIG hängt von uns die Entwicklung des Universums ab. Das gibt uns wieder den Atem zurück. Dieser Atem ist ein Mitschwingen mit dem Atem des Universums.

Was wir einatmen enthält eine unvorstellbare Fülle von Informationen. Welche Botschaften, die uns mehr Licht bringen, können wir aufnehmen und verwerten? Welche können wir löschen, damit sie in der Erdatmosphäre nicht weiter zirkulieren und sie vergiften? Welche können wir transformieren und reinigen? Das hängt von unserer eigenen Verfassung ab – die Verantwortung liegt bei uns: Präsent sein, damit durch uns, durch unseren Atem, der Planet gesunden kann. Jeder Atemzug zählt. Jeder. Reshad Feild betont immer wieder: „Unterschätzt euch nicht!“

Mit jedem Ausatmen gelangen die Atome - geprägt mit der Botschaft unseres Seins - in die Welt hinaus und breiten sich in wenigen Monaten über den Planeten aus. Das ist keine Phantasie – das ist Statistik (Arnold Benz: Die Zukunft des Universums). Jede Information wird irgendwo, irgendwann von jemandem aufgenommen, der auf die entsprechende Wellenlänge eingestimmt ist.

Wir können genau dort, wo wir im Leben hingestellt sind, unseren Beitrag zum Neuen leisten. Es gibt keinen „wichtigen“ oder „nicht so wichtigen“ Beitrag. So, wie wir sind - und dort, wo wir sind, bis zum letzten Atemzug, können wir zur Gestaltung der Neuen Welt beitragen.

„Kosmisch sehen – individuell die Verantwortung tragen“

Wir sind Teil des EINEN, SICH IM WERDEN BEFINDENDEN UNIVERSUMS. Das Universum ist – gleich uns – am Wachsen und liegt - in jedem Augenblick sterbend und neu geboren werdend - in andauernden Geburtswehen. Unser Planet und die Menschheit nehmen TEIL an diesem Prozess. Das Wachsende ist unvollkommen, noch nicht fertig. Die Vision der Vollkommenheit gibt aber die Richtung an, ist die Herausforderung. Die Frage ist: Sind wir an der Vision eines seinen Zweck erfüllenden Universums orientiert?

Das Elektron ist „eine Möglichkeit“ – so lautet die Definition der Quantenphysik. Erst wenn es von einem Atom „eingefangen“ und zu seinem Teil geworden ist, wird es Bestandteil eines grösseren Systems. Von einem Elektron kann man nicht sagen, dass es existiert, aber auch nicht, dass es nicht existiert. Wie uns aus spiritueller Sicht gesagt wird, sind wir Menschen – aufgrund des Gesetzes der Analogie – so, wie wir durch das Leben auf dem Planeten erzogen worden sind - auch erst Möglichkeiten in Bezug auf eine grössere Einheit. Wir existieren und wir existieren nicht.

Was ist diese „Grössere Einheit“?

Epilog

In einer Zeit der durch Zerstörung und Zersetzung geschehenden Auflösung der alten Formen werden Energien, die in den Mustern gebunden waren, freigesetzt. Durch diesen Vorgang steht uns heute eine unvorstellbare Menge an Energie zur Verfügung. Wozu wird diese Energie genutzt? Sind wir unserer Verantwortung bewusst, die dadurch entsteht, dass wir durch unser Verstehen und unsere Fähigkeit zu handeln die Muster der zukünftigen Welt erschaffen? Jeder Atemzug kann zur Handlung werden.

Die Konsequenzen dieser Studie münden in der Notwendigkeit der Gründung einer Schule. Es besteht das dringende Bedürfnis nach einem Ort, wo das entsprechende Wissen zur Verfügung gestellt wird und ein Raum für Studium, Austausch und Wachsen gegeben ist. Ein Ort, der die Voraussetzungen zur Bildung von Menschen erfüllt, um in Weisheit, Liebe und Handlungsfähigkeit wachsen zu können. Ein Ort, an welchem Informationen, Techniken und Begleitung angeboten werden. Ein zentraler Bestandteil einer solchen Schule wäre Kosmologie.

Die Vision reift seit langen Jahren dazu – die ersten Erfahrungen in einer kleinen Gruppe sind bereits gemacht. Ich hoffe, dass die Zeit kommt, in der diese Vision einer Erwachsenenbildung praktisch umgesetzt werden kann.

 

Ich möchte diese Schule

ars sacra Akademie

nennen

Entwurf einer Astrologie Ausbildung

Seit der Computer uns die zeitraubende Arbeit der Berechnung von Konstellationen für die Arbeit mit Horoskopen abnimmt, hat sich die praktische Astrologie noch weiter von der Astronomie abgekoppelt. Ausgebildete Astrologen mit Diplom haben oft eine erschütternde Beziehungslosigkeit zum kosmischen Umfeld. Sollte es nicht selbstverständlich sein, dass der Mond kein Planet ist? Und wie oft wird die Bedeutung der Sonne mit dem Mond verwechselt! – Ein Grundthema für sich!

In der Ausbildung sollten neben Elementen der Horoskopdeutung folgende Gebiete ein grösseres Gewicht erhalten, wenn nicht sogar die Basis eines Studiums bilden:

  1. Kosmologie
  2. Kosmopsychologie
  3. Astronomie
  4. Praxis der Verifizierung

Die verschiedenen Gebiete können nur miteinander zu einem Reifeprozess führen, die für eine praktische Arbeit mit der Astrologie, gleich welcher Schule, notwendig ist. Sonst dient die Beratungspraxis leicht der „psychologischen Selbstbefriedigung“.

Kosmologie

  • Theorie (Grundbegriffe), wie Analogie, hierarchische Ordnung, Zahlen und Proportionen als Qualitäten, usw.

  • Studium von Werken (Texte, Kunstwerke), denen ein Wissen über das „kosmische Informationssystem“ zu Grunde liegt.

  • Selbsterwähltes, aktives Studium eines Gebietes, wie z.B. Musik, antike Kunstwerke, Philosophie, Kathedralbauten, usw.

Kosmopsychologie

  • Aufgabe dieses Gebietes ist es, die Kosmologie als innewohnende Struktur des Menschen zu erkennnen und zu studieren, jenseits der heutigen psychologischen Konzepte. Kenntnisse über kosmische Strukturen helfen dabei, dank des Gesetzes der Analogie.

  • Eine „räumliche, dreidimensionale Sicht“ entwickeln, anstelle des linearen, kausalen Denkens.

Astronomie

  • Der heutige Stand der Astrophysik ist eine noch nie da gewesene Hilfe, um kosmologische Strukturen und ihre Wirkungsweise zu erforschen und auf andere Systeme zu übertragen.

 

Praxis der Verifizierung

  • Ein Studium ist nur soweit nützlich, wie wir seine Wahrheit selbst verifizieren können. Sonst bleibt es im Kopf, bleibt „secondhand“ Wissen.

  • Die Fähigkeit der Unterscheidung entwickeln.
  • Techniken erlernen, die gleichzeitig zu Selbsterkenntnis und Reifung des Schülers führen. Sie ermöglichen intellektuelles Wissen und Information von aussen in Verstehen umzuwandeln.

Author; Agnes Hidveghy Categories: Kosmologie

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Agnes Hidveghy

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Samstag, 23. September 2017 23:44